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Volleyball - KIRRON Beachanlage - |
wir bewegen was im Strohgäu |
KIRRON Beachanlage |
…oder was lange währt, wird endlich wahr!Nach fast sechsjährigem Durchhalten und Dranbleiben haben es die Münchinger Volleyballer (fast) geschafft. Die Beachanlage, die zunächst für die Nutzung im Volleyballbereich in ehrenamtlicher Arbeit gebaut wird, befindet sich kurz vor der Fertigstellung. Doch nun der Reihe nach: 1992- 2000 (Geschichte)Zu Beginn der 90-er Jahre gewinnt die Sportart Volleyball durch das immer populärere Beachvolleyball, wieder mehr Bedeutung und damit stärkeren Zulauf und großes Publikumsinteresse. Auch die Münchinger Volleyballer finden sehr schnell Spaß an dieser rasanten Sportart auf einem Sandfeld, am besten im Freien. Schon vor der Olympiade 2000 in Sydney, die den Durchbruch dieser Sportart das Massenpublikum einläutete, organisieren sich die Münchinger Volleyballer und bespielen die zunächst wenigen verfügbaren Plätze im Raum Stuttgart. In den Wintermonaten führt der Weg bis nach Bietigheim, da sich dort auch eine überdachte Beachfeldanlage befindet.2001-2004 (Idee)Was zunächst entweder in der trainingsfreien Zeit oder, bei den ganz Begeisterten, am Wochenende immer beliebter wird, führt zu dem Wunsch, auf einem „eigenen“ Beachfeld zu spielen. Gesagt getan, die Abteilungsleiterin wird mit diesem Wunsch bei der Stadt Korntal-Münchingen und beim Verein vorstellig. Zunächst wird der Antrag aufgrund fehlender verfügbaren Flächen und dem Mangel an finanziellen Mittel abgelehnt.Trotzdem erhält die Volleyballabteilung die Zusage, dass man in Verbindung bleibe und, sobald sich etwas ergäbe, Kontakt aufnehmen würde. 2003Aufgrund des starken Mitgliederzuwachses und unzureichender Trainingsmöglichkeiten, erwirbt die Stadt Korntal-Münchingen ein Gelände gegenüber der Aral- Tankselle und errichtet dort ein Kunstrasenfeld. Diese Erweiterung soll gleichzeitig eine Entlastung der Sporthallenbelegung. Nachdem die Kosten für das Kunstrasenfeld das vorhandene Budget übersteigen, sieht die Stadt der Errichtung eines Sanitärkomplexes mit Umkleiden neben dem Feld ab. Darauf hin beschließt der Verein, diese Einrichtungen in eigener Regie zu erstellen.2004Das von der Stadt gekaufte Areal wird nicht allein für die Erweiterung der Trainingsmöglichkeiten für die Fußballabteilung benötigt und so bietet man der Volleyballabteilung eine Fläche für die Errichtung einer Beachanlage an. Allerdings sind sowohl die Geldmittel der Stadt als auch des Vereins erschöpft. Deshalb geht die Volleyballabteilung auf die Suche nach „externen“ Finanzmitteln.2004/2005 (Umsetzung)Nach langer Suche kann das Projekt mit der Unterstützung der Firma KIRRON, d. h. der Geschäftsführer und Eigentümer Ronny Kirschner aus Korntal in die Tat umgesetzt werden. Als ehemaliger Volleyballer lässt er sich von der Idee begeistern.Die Planungsphase wurde durch den Bauingenieur und Volleyballer Thomas Engelhardt von November 2004 - Januar 2005 durchgeführt. Von nun an geht es Schlag auf Schlag: - erste Messungen werden am 12.02.2005 vorgenommen - erster Spatenstich am 18.03.2005 erfolgt im Schneesturm - Aushub mit Baufahrzeugen vom 02.04-04.04.2005 - erste Sandlieferung am 02.09.2005 Ab August 2005 beginnt die Suche nach Sponsoren und Spendern für den Kauf des benötigten Zauns und es erfolgt der Abschluss des Pachtvertrages mit der Stadt. In den vergangenen sechs Monaten waren, an jedem Samstag, durchschnittlich acht Freiwillige an den Arbeiten beteiligt. Der überwiegende Teil der Aufgaben wird von Frauen bewerkstelligt. Die Arbeiter auf der benachbarten Baustelle sind sichtlich beeindruckt von so viel Frauenpower. So dauert es nicht lang und das gemütliche Beisammensein von Fußballern und Volleyballern nach dem Arbeitsende gehört einfach immer dazu. 2006 Einweihung
In der zweiten Partie sah es wettertechnisch nicht besser aus. Die Spitzenspielerinnen Andrea Ahman mit Annette Mzyk (kurzfristig eingesprungen) und Claudia Schneider mit Sophie Hempel machten manch unmöglichen Spielzug trotzdem noch möglich. Auch die anderen Beachsportarten, wie Beachtennis und Beachsoccer konnten sich unterhaltsam präsentieren. Beachminton wurde aufgrund der Witterungsverhältnisse kurzerhand in das Festzelt verlegt. Nachdem im Laufe des Nachmittags die Zelte weitestgehend auf den Wind und Regen angepasst waren, begann die Party im engen Kreise mit gutgelaunten Gästen. Es wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt. Zum Ausruhen blieb den Organisatoren keine Zeit. Um 11.00 Uhr am Sonntag morgen begann das 1. Mixed-Beachvolleyballturnier auf der neuen Anlage. Insgesamt 16 Mannschaften hatten sich zu diesem Mixed-Duo und Mixed-Quattro-Turnier angemeldet. Auch der Wettergott meinte es an diesem Tag gut mit den Sportlern so, dass am Ende ein schönes und zugleich von Verletzungen verschontes Turnier gespielt werden konnte. Gegen 17.00 Uhr standen die Sieger fest. Beim Duo-Beach haben gewonnen: Der TSV Weilimdorf mit Ute und Volker, im Quattro-Beach die Strandräuber. Als Resumee dieser gelungenen Veranstaltung kann man folgendes feststellen: Alle Mühen haben sich gelohnt. Auch die Profis waren vollen Lobes und spornten uns an, auf diesem Weg zu bleiben. Eine gute Vereinsarbeit ist in unseren heutigen Gesellschaft von äußerster Wichtigkeit um die Sozialkompetenz Aller zu stärken. Technische Daten und MaterialFür den Bau der 30m x 40m großen Anlage wurde viel bewegt, beschafft und verarbeitet. Um sich eine Vorstellung machen zu können, anbei ein paar Eckdaten:- Erdaushub: 250t - benötigte Menge Kies: 210t - verwendeter „Beach“sand: 350t (entspricht einer Sandtiefe v. 30cm, die ggf. auf 40cm aufgestockt wird) - verarbeitete Betonmenge: 22m³ - verlegte Elektrokabel: 310 lfd. Meter - Leerrohr 350m - Wasserleitungen 150m - Umzäunung: 70m An dieser Stelle möchten wir uns für die eingegangenen Spenden und die aktive Unterstützung bedanken.Dies gilt für die Firmen:KIRRON, Korntal Bohm, Münchingen MAN, Münchingen Danfoss, Münchingen Getränke Heck, Münchingen Volksbank Strohgäu, Münchingen Jakob Elektrotechnik, Korntal Christoph Apotheke, Münchingen Maler Löser, Münchingen Druckerei Tiefenböck, Münchingen |
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